WordPress im Webdesign?

Das bekannteste CMS (Content-Management-System) der Welt ist wohl WordPress. Ca. 61% aller Websites, die mit einem CMS erstellt werden, und 34% aller Websites weltweit laufen mit WordPress. Aber was ist es, dass WordPress auch heute noch zu einer idealen Lösung für das Webdesign macht?

WordPress wurde 2003 von Matthew Mullenweg entwickelt. Es ist eine sogenannte Open-Source-Software. Das bedeutet, dass jeder, der die nötigen Fähigkeiten besitzt, eigene Plugins oder ganze Themes für WordPress programmieren kann, da man direkten Zugriff auf den Quellcode der Software hat. So lassen sich ganz neue Funktionalitäten zu WordPress hinzufügen, aber auch das Design komplett individualisieren.

WordPress benutzen als Designer?

Für einen Entwickler ist WordPress manchmal ebenfalls eine gute Lösung. Er kann das Grundkonstrukt, welches WordPress ihm bietet, nehmen und die Website darauf aufbauend gestalten. Dabei spart er sich viel Zeit und dem Kunden viel Geld, da er nicht von null anfangen muss. Der Kunde hat zudem noch einen weiteren Vorteil: WordPress bietet eine so intuitive Benutzeroberfläche, dass der Kunde das Veröffentlichen neuer Artikel, oder den Austausch von Bildern, nach einer kurzen Einweisung selbst übernehmen kann.

Besonders für Websites mit Blog Funktion, ist WordPress ideal geeignet, da es bereits von Haus aus mit einer integrierten Blog-Funktion kommt. Diese lässt sich natürlich ebenso, wie eben beschrieben, individualisieren und an die Wünsche des Kunden anpassen.

Die Grenzen von WordPress

Natürlich hat WordPress auch seine Grenzen. So ist es zum Beispiel nicht für große Projekte geeignet, wie die neue Firmenhomepage mit 10.000 Seiten. Allerdings ist es, bei einer guten Optimierung, dazu in der Lage, Websites einer mittleren Größe (bis zu 250 Seiten) noch gut zu verarbeiten. Bei so einer Betrachtung kommt es natürlich auch auf den Webserver und dessen Leistung an.

Auch in Sachen Stabilität und Sicherheit benötigt man, wenn man ein WordPress System nutzen möchte, ein gutes Sicherheits- und Backup-Konzept. WordPress machte in Vergangenheit immer wieder Schlagzeilen, da es Hackern gelungen war sich in das WordPress System zu hacken. Deshalb ist es sehr wichtig Vorkehrungen zu treffen. So sollte zum Beispiel die Datenbank des WordPress Systems auf einem gut abgesichertem Server liegen. Auch der Login von WordPress sollte durch Maßnahmen wie ein Schutz vor einem Brute-Force Angriff geschützt werden. Zudem ist es zu empfehlen, regelmäßig Sicherungen seiner Website durchzuführen, damit man im schlimmsten Fall immer wieder eine Versicherung hat. Um die Sicherheit seiner Seite zu gewährleisten, benötigt man allerdings schon fortgeschrittenes Wissen und sollte dies am besten von einem Spezialisten erledigen lassen.

Fazit

Abschließend kann man sagen, dass WordPress auch heute noch eine gute Lösung sowohl für den Kunden, als auch für den Entwickler ist, wenn die Umstände einen Einsatz von WordPress zulassen.

Quellen:

https://w3techs.com/technologies/overview/content_management

Mehr Beiträge

Online Preisrechner: Berechnen Sie jetzt die Kosten für Ihre Website / Website-Betreuung!

Offenheit und Transparenz liegen uns sehr am Herzen. Daher haben wir für unsere Kunden, und die die es werden könnten, zwei Online...

Mit Ihrer Website EINDRUCK MACHEN.

Warum Sie eine Designer-Website wählen sollten, haben wir Ihnen bereits in einem unserer letzten Artikel erklärt.In diesem Artikel soll es darum gehen,...

Responsives Design

Nicht nur für SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist es wichtig, sondern auch dem Besucher einer Website kann es den Aufenthalt um einiges verschönern. Die...

E-Commerce

Was ist E-Commerce? E-Commerce meint den Handel von Waren über das Internet. Das kann entweder der Online-Shop sein,...

Diesen Beitrag teilen